Die Schattenseite des Sterns

Mitglieder der Mainzer DFG-VK nahmen Anfang April an einer Aktion vor den Toren des Mercedes-Benz-Werkes in Wörth (bei Karlsruhe) teil, um ihrer Forderung nach Produktions- und Exportstopp von dort hergestellten militärischen LKWs Nachdruck zu verleihen. Die Aktion fand im vergangenen Jahr zum ersten Mal statt und wurde initiiert vom Bündnis „Krieg beginnt hier – keine Beihilfe aus der Pfalz“.

Anlass war die Daimler Aktionärs-Hauptversammlung bei der die Kritischen AktionärInnen die expansive Rüstungspolitik auch im Werk Wörth kritisieren. Ebenso aus Mainz angereist bildete die Musikgruppe Strohfeuerexpress mit antimilitaristischen Liedern einen kulturellen Rahmen. Unterstützt wurde die Aktion auch von dem Ko-Vorsitzenden des Bundes für Soziale Verteidigung und von einer Vertreterin des Friedensbündnisses in Karlsruhe.

Wir begleiten die Aktion am Infostand vor dem Werk, beim Verteilen von Flugblätter und Gesprächen mit den Beschäftigten. Wie reagieren diese auf die Kritik der AntimilitaristInnen? Wie informiert sind sie darüber, dass dort für die Rüstung produziert wird? Ist eine Umstellung dieser Teilbereiche auf zivile Produktion ein Thema im Betrieb?

Zu Wort kommen:

  • Eine DFG-VK Aktivistin
  • Bettina Seckler (Bündnis „Krieg beginnt hier – keine Beihilfe aus der Pfalz“)
  • Betriebsangehörige

Das Bündnis will diese Aktion wiederholen und hat weitere Aktions-Pläne, um für eine Beteiligung der Beschäftigten bei ihrer Forderung nach Rüstungskonversion im dortigen Werk Unterstützung zu bekommen.

Willfried Jaspers

Über Willfried Jaspers

Schon seit vielen Jahren erstellt und veröffentlicht Willfried Videos als Quer-TV für Initiativen und Gruppen im linksalternativen Spektrum, um ihnen ein Sprachrohr für ihr Anliegen anzubieten, vorrangig zu lokalen Themen. Bei der Zwischenzeit arbeitet er unter anderem am Ausbau der Videoproduktion und organisiert dazu Workshops.

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