„Ein Unrecht gegen alle“

Am 8. Februar fand in Mainz eine Demonstration unter dem Motto „Refugees Welcome“ statt, deren TeilnehmerInnen sich lautstark mit allen Geflüchteten solidarisierten und ihre Kritik an Repression und Rassismus auf die Straße trugen. Trotz Wind, Regen und Kälte waren mehr als 300 Menschen gekommen, um zu zeigen, dass sie dafür einstehen, dass Geflüchteten ein menschenwürdiges Leben gewährt wird.

Auf der Demo kommen Refugees in ihren Redebeiträgen selbst zu Wort. Wie verarbeiten sie die alltäglichen Repressionen der Behörden? Welche Schlüsse ziehen sie aus ihrer Situation? Gibt es eine historische Verantwortung Deutschlands aus seiner Rolle während der Kolonialzeit für nach Europa Flüchtende aufzunehmen? Refugees werden von den Behörden anders behandelt als „Bio-Deutsche“. Warum sollte es in unserem eigenen Interesse, sein Solidarität zu üben?

Wir wählen einen Demonstranten aus der großen Anzahl heraus, dessen These uns beeindruckt, dass Menschen aus verschiedenen Ländern durch die Aufrechterhaltung von Nationen als Unterdrückungsintsrumenten unterschiedliche Rechte gewährt werden. Was ist seine Schlussfolgerung aus dieser Sichtweise?

Zu Wort kommen:

  • Ibrahim Danbaki (Initiative Christy Schwundeck)
  • Austine O Nnaji (The Voice Refugee Forum)

Die Demo zieht durch die Stadt und macht an vielen Orten halt. Aber die Solidarität der TeilnehmerInnen lässt auch trotz des schlechten Wetters nicht nach.

Willfried Jaspers

Über Willfried Jaspers

Schon seit vielen Jahren erstellt und veröffentlicht Willfried Videos als Quer-TV für Initiativen und Gruppen im linksalternativen Spektrum, um ihnen ein Sprachrohr für ihr Anliegen anzubieten, vorrangig zu lokalen Themen. Bei der Zwischenzeit arbeitet er unter anderem am Ausbau der Videoproduktion und organisiert dazu Workshops.

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